Virtuelles Beratungszimmer

Das virtuelle Beratungszimmer im Internet – Herborner Erziehungsberatungsstelle nimmt an bundesweitem Online-Projekt teil

Die Evangelische Beratungsstelle in Herborn weitet ihre Dienste aus. Seit Januar bietet das Team mit fünf wöchentlichen Beratungsstunden auch virtuell im Netz Beratung für Eltern oder Jugendliche an. Auf den Seiten der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung gibt es speziell für Jugendliche und Eltern die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder Probleme zu schildern. Der Service ist kostenlos und völlig anonym.

„Hier bist Du richtig, wenn du Probleme mit deinen Eltern, deinen Freunden, der Schule oder aber mit dir selbst hast“ lädt die Internetseite www.bke-jugendberatung.de ein. Geboten wird anonyme Hilfe von Fachleuten – online, über Email oder in Chat und Foren. Für Ratsuchende Eltern gibt es parallel die Seite www.bke-elternberatung.de. Dirk Crone, Leiter der Herborner Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche berichtet von seinen Erfahrungen mit diesem Projekt. „Ich wache nachts oft auf und leide unter heftigen Panikattacken, danach liege ich meistens wach bis zum Morgen. Ich weiß nicht woher das kommt und weiß auch nicht was ich dagegen tun kann“, schreibt eine Jugendliche. Per Zufall wurde Sie dann an einen der deutschlandweit agierenden Berater weitergeleitet – in diesem Fall an Dirk Crone. Fünf Stunden wöchentlich arbeiten die Mitarbeiter der Herborner Beratungsstelle für das Projekt der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung.

Die oben zitierte Jugendliche kann innerhalb von 48 Stunden mit einer Antwort rechnen, garantiert das Projekt. Dirk Crone braucht ca. eine Stunde für seine Antwort. „In den Antwort E-mails können wir Lösungen vorschlagen, zum Nachdenken anregen, Tipps geben und natürlich auf andere Stellen verweisen“, berichtet Dirk Crone. Natürlich ersetzt der Online-Kontakt keine Therapie. Aber es ist oftmals leichter eine E-mail zu schreiben, als sich persönlich an eine Beratungsstelle zu wenden. „Der wichtigste Vorteil der Online-Beratung ist die Anonymität. Junge Menschen und Erwachsene äußern sich über individuelle Sorgen unter dem Deckmäntelchen eines Pseudonyms“, sagt Crone. Hinzu kommt, dass Jugendlichen das Internet als Medium vertraut ist.

Aber nicht nur Jugendliche, sondern auch Eltern nehmen das Internet-Angebot an. Die Themen auf der Elternseite reichen hier von Leben in Patchworkfamilien, Liebe und Sexualität bei Jugendlichen, ADS bis hin zu Folgen von Trennung und Scheidung und Schlafstörungen. Mehrmaliges mailen ist möglich und wer einmal geschrieben hat, kommt wieder zu demselben Berater. Neben der Einzelberatung via E-mail bieten beide Online-Plattformen Themenforen und Gruppenchats. In den angekündigten Themen-Chats können sich die Teilnehmer gegenseitig beraten – eine virtuelle Selbsthilfegruppe sozusagen.

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