Schulangst

Pressemitteilung, Samstag, den 6. September 2014

Mit dem bevorstehenden Schulbeginn wird Schulangst wieder ein Thema

Nicht alle Kinder freuen sich nach den Ferien auf die Schule. Jedes vierte oder fünfte Kind im Alter zwischen neun und 14 Jahren leidet unter Schulangst.

Die Ferien neigen sich dem Ende zu und viele Kinder freuen sich auf ein Wiedersehen mit Freunden und Lehrern. Es gibt aber auch Kinder, die fürchten sich vor dem Schulbeginn. Die Gründe für Schulangst sind dabei vielfältig. Sie reichen von Angst vor Mobbing, Gewalt oder Zurückweisung auf dem Pausenhof, Bloßstellen durch Lehrer bis hin zu Angst vor schlechten Noten. Viele fürchten sich schlicht und ergreifend davor, dem mit Schulbeginn einhergehendem Leistungsdruck nicht gerecht zu werden.

Nicht immer haben die Kinder den Mut über ihre Schulangst mit Eltern oder Vertrauenspersonen zu sprechen. Doch je mehr sie sich mit ihren Schulprobleme allein gelassen fühlen, desto schlimmer wird es. Wenn die Angst vor dem Schulbesuch dann so groß wird, dass sie in körperlichen Symptomen wie Kopf- oder Bauchschmerzen, Übelkeit bis hin zu Schulverweigerung zutage tritt, ist Hilfe angesagt. Sensible Phasen, in denen solche Schwierigkeiten häufig auftreten, sind Zeiten in denen Zeugnisse anstehen, Ferien zu Ende gehen und Übergänge zu anderen Schulformen anstehen.

Jörg Moxter, der Leiter der Herborner Beratungsstelle rät Eltern im ersten Schritt ein gemeinsames Gespräch über die Schulangst. „Zeigen Sie Ihrem Kind, dass sie seine Sorgen und Nöte ernst nehmen. Hören sie geduldig zu, damit ihr Kind sich alles von der Seele reden kann und entwickeln Sie dann gemeinsam Lösungsmodelle.“ In manchen Fällen ist es dennoch sinnvoll, einmal mit einem Außenstehenden über das Problem zu sprechen. In einem Erstgespräch mit der Beratungsstelle geht es darum, zu schauen, woher die Ängste rühren. Wie es nach dem Erstgespräch weitergeht, hängt ganz vom individuellen Fall ab. „Manchmal sind wenige Elterngespräche ausreichend – bspw. wenn der Erwartungsdruck der Eltern das Problem ist – in anderen Fällen arbeiten wir auch intensiv mit dem Schüler oder beziehen sogar - wie in Fällen von Mobbing – die Schule mit ein“, so Jörg Moxter.

Die Evangelische Beratungsstelle Herborn möchte dazu beitragen, dass Eltern, Kinder und Jugendliche Hilfe erfahren, Situationen zu klären und Lösungswege zu finden: „Unsere Beratungen sind vertraulich, unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht, sind für alle offen und kostenfrei“, sagt Jörg Moxter, der Leiter der Beratungsstelle. Für Menschen in Krisensituationen bietet das Team eine wöchentliche offene Sprechstunde an, die für Erwachsene mittwochs von 9 bis 10 Uhr und für Jugendliche dienstags von 14 bis 15 Uhr stattfindet.

 

[Home] [Aktuelles] [Wir über uns] [Unser Angebot] [Team] [Methoden] [Kontakt] [Info Download] [Spenden] [Links] [Pressespiegel] [Aufwachsen] [Bedarf ist groß wie nie] [Trennung, Scheidung und die Kinder] [Hilfe, mein Kind nervt] [Gewinner des Lions Golftourniers] [Familiäre Unstrukturiertheit] [Trennung als Trauma] [Lions Spende] [XXL Ball] [Virtuelle Beratung] [Lokales Bündnis für Familien] [Verabschiedung Fr. Klein] [Virtuelles Beratungszimmer] [1,78 Mio fair teilen] [Elternkurs] [Sparzwang] [Zahl Hilfesuchender steigt] [Konferenz der Beratungsstellenleiter] [Lions Club spendet] [Mission Impossible] [Personalwechsel] [Hilfreicher Austausch] [Tipps für stressfreie Festtage] [100 Förderer gesucht] [Fühlingsstrauß als Dankeschön] [Beruf und Familie] [Spendendosen für Tim] [Tim Brot] [Tim Brot zu Ostern] [Schecks zu Ostern] [Kinder malen Jahreskalender] [Kinder trauern anders] [Sandspieltherapie] [Ohne Zuschüsse keine Hilfe] [Spende Berkenhoff] [Amtseinführung Moxter] [An Bewährtem festhalten] [100-Tage-Bilanz] [Mobbing im Kindergarten] [Schulstress macht Ferien kaputt] [Schulangst] [Spende Stadtwerke Herborn] [Zeit zum Spielen und Reden] [Impressum] [Datenschutz]